Kontakte und Plattformen E-Mail
Vernetzung & Organisation

http://twitter.com/Goe_brennt

 

 

Schüler*innenbündnis Göttingen

Treffen donnerstags 17:00 - in den Sommerferien nur 8. v 29. Jul.- in den Räumen des Stadtjugendrings Gö. (Düstere Straße 20a)

Kontakt:

schuelerbuendnis.goettingen(at)web.de

schuelergoettingen.blogsport.de

http://twitter.com/schueler_goe

 

AK Studiengebühren

Treffen donnerstags 18:00 im FSR-Philo-Raum im AStA-Gebäude (Ecke Kreuzbergring/Goßlerstrasse 16a).

Eure Absichtserklärungen zum Studiengebührenboykott bitte in den Briefkasten im Autonomicum einwerfen.

Kontakt:

Stud-IP-Veranstaltung: "Arbeitskreis Studiengebühren"

wir-zahlen-nicht(at)gmx.de

wir-zahlen-nicht.org

 

AK Naturwissenschaften

Treffen mittwochs 17.30 im Freiraumzelt an der Norduni (Wiese südlich der Nordmensa)

Kontakt:

Stud-IP-Veranstaltung: "AK NAWI"

aknawi(at)googlegroups.com ; info(at)ak-nawi.de

ak-nawi.de

 

Volxbegehren für gute Schulen

Rücknahme des Turboabiturs, wieder zurück zur vorherigen Mindestgröße von Gesamtschulen bei Neugründungen (Mindestzügigkeit).

näxtes Koordinationstreffen für die Regionalgruppe Göttingen:

Montag 16. August 20:00 im Restaurant "Onkel Toms Hütte" (Gö-Geismar, Am Gewende 10)

Kontakt: volksbegehren-goe-aet-gmx.de ; Niedersachsenweit: info-aet-volksbegehren-schulen.de

Volxbegehren-Schulen.de

 

 

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Aufruf zum Bildungsstreik 2010 PDF Drucken E-Mail
Aktion
Geschrieben von: MS   

 

Wir rufen alle Bildungsstreikbündnisse und Unterstützer_innen dazu auf, die Bildungs­proteste in diesem Jahr mit neuen Aktionen aus­zu­weiten.

Im vergangenen Sommer demonstrierten in über 100 Städten 270.000 Menschen, v.a. Schüler_innen, Studierende, Auszubildende, Erwerbstätige, Erwerbslose und Gewerk­schafter_innen, gemeinsam gegen die unzumutbaren Zustände im Bildungssystem. Nicht nur in Europa, sondern auch auf allen anderen Kontinenten der Welt gab es Bildungs­proteste. Schließ­lich wurden allein in Deutsch­land im Herbst über 80 Bildungs­einrich­tungen be­setzt, an einem de­zentralen Aktions­tag waren über 85.000 Menschen auf der Straße.

Trotz großer Aufmerksamkeit und kleiner Zugeständnisse hat sich nichts geändert – unsere zentralen Forderungen und Ziele wurden nicht erreicht. Im Gegenteil: Das Bildungssystem wird genau wie andere gesellschaftliche Bereiche weiter nach wettbewerbsorientierten Kriterien ausgerichtet und immer stärker ökonomisiert. Dagegen werden wir im Jahr 2010 Bildungsproteste organisieren, in denen vielfältige Aktionsformen (Demonstrationen, Blockaden, Besetzungen etc.) ihren Platz finden.

Wir suchen die Zusammenarbeit mit Gewerkschaften und anderen sozialen Bewegungen. Gerade in Zeiten der anhaltenden Wirtschaftskrise geht es uns darum, die Auseinandersetzungen im Bildungsbereich als gesamtgesellschaftlichen Konflikt zu verstehen und zuzuspitzen – denn unsere Kritik am Bildungsystem ist zugleich Gesellschaftskritik.

Um die globale Perspektive zu stärken und eigene Alternativen zum vorherrschenden Bildungssystem zu konkretisieren, rufen wir dazu auf, sich an den internationalen Protesten gegen den Bolognagipfel vom 11.-14. März in Wien zu beteiligen. Bis zum Sommer werden wir uns mit Aktionen im Rahmen des Bildungsstreiks in gesellschaftlichen Auseinandersetzungen und Debatten einbringen.

Im Juni rufen wir zu einer gemeinsamen Aktionszeit und für den 9. Juni bundesweit zu dezentralen Demonstrationen auf. Wir hoffen darüber hinaus auf gemeinsame koordinierte Aktionen weltweit. Mit immer mehr aktiven Menschen werden wir den Druck erhöhen, um im Bildungssystem etwas zu verändern.

Ein grundlegendes Ziel des Bildungsstreiks ist es, eine Diskussion über Sinn und Zweck des Bildungssystems in der Gesellschaft anzuregen. Möglichkeiten einer emanzipatorischen Bildungs- und Gesellschaftspolitk sollen aufgezeigt und durchgesetzt werden: Bildungseinrichtungen sollten vorrangig Menschen dazu befähigen, die sie umgebenden Strukturen zu verstehen, zu kritisieren und zu verändern.

Dem momentanen Zustand im Bildungsbereich setzen wir unsere Alternativen entgegen:

  • selbstbestimmtes Lernen und Leben statt starrem Zeitrahmen, Leistungsdruck und Konkurrenzdruck,
  • freier Bildungszugang für alle Menschen, Lehrmittelfreiheit und Abschaffung von sämtlichen Bildungsgebühren wie Studiengebühren, Ausbildungsgebühren und Kita-Gebühren,
  • öffentliche Finanzierung des Bildungssystems ohne Einflussnahme der Wirtschaft unter anderem auf Lehrinhalte, Studienstrukturen und Stellenvergabe
  • und radikale Demokratisierung und Stärkung der Mit- und Selbstverwaltung in allen Bildungseinrichtungen.

Ein ganz anderes Lernen und Leben ist möglich – und nötiger denn je!

 

Dieser Text entstand auf dem bundesweiten Bildungsstreik-Vernetzungstreffen in Bielefeld am 07.02.2010.

 
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